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Gott macht vor der Mafia nicht Halt
Aufgewachsen bin ich in einer gewöhnlichen sowjetischen Familie. Meine Mutter war Parteimitglied, und mein Vater hatte keine Zeit für mich.
Die Lehrer erzählten uns, dass Christen zurückgebliebene Menschen seien.
Aufgrund meiner Erziehung baute ich in meinem Leben auf Muskeln, Macht und Geld.
Schon mit 20 Jahren war ich als Karatekämpfer der sowjetischen Auswahlmannschaft
erfolgreich, habe einen Preis in Jugoslawien gewonnen
Gott ist stärker als der Teufel
"Ich hatte dem Teufel meine Seele verschrieben." Dieses Bekenntnis kommt
Annette Müller (Name geändert) nicht leicht über die Lippen. Heute ist die
21jährige Mutter einer dreijährigen Tochter froh, daß sie den Satansanbetern den
Rücken gekehrt hat. "Das war kein Leben. Früher, da war ich so gut wie tot",
meint sie.
Eine überraschende Entdeckung
Natascha fing mit dreizehn, vierzehn Jahren an damit viel Alkohol zu trinken, Joints zu rauchen
und Freunde (Jungs) zu haben. Doch eine wirkliche Erfüllung hat ihr dieses Leben nicht gegeben.
Durch eine Freundin findet sie jemand, der ihr Leben ändert.
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Wer ist stärker?
Ich war Anführer einer der größten organisierten Banden in Hessen. Menschen waren uns egal. Wer
sich uns in den Weg stellte, wurde verfolgt und terrorisiert. Und nicht nur Einzelpersonen,
sondern auch deren Familien.
Im Knast zu neuem Leben
Die alte Mutter saß traurig in ihrem Sessel. Mit zitternden Händen hatte sie den Brief gelesen:
„…bin ich zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die verdiente Strafe werde ich absitzen und
dann für immer aus Deinem Leben verschwinden. Also vergiss mich. Dein ungeratener Sohn Ludwig.“ Vergessen?
Wie könnte eine Mutter ihr Kind vergessen?
Johanna - endlich angekommen!
Es waren die 90´er Jahre, und es gab viele Neonazis in Sachsen. Keiner hatte eine Antwort darauf,
keiner konnte mir sagen, was man gegen den Hass, den die Nazis auf alle anderen Menschen hatten,
tun konnte. Ich erlebte tägliche Übergriffe, denn ich war Punk, und sie waren Nazis, das hieß, wir waren Gegner.
Doch bald erlebte ich, dass einige Punks nichts anderes wollten, als sich zu rächen. Schwer
enttäuscht verließ ich die Punkszene.
Die Suche trieb mich weiter. Der Ferne Osten und seine Ansichten beeindruckten mich.
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